N73Seit ein paar Tagen habe ich nun mein Nokia N73, genauer die N73 Music Edition. Bei der Music Edition ist wohl irgendwie ein anderer Player drauf und das Zubehör ist etwas anders als bei der normalen Ausgabe. Das interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, aber es ist schwarz und so muss das auch sein. Gibt doch nichts schöneres als schwarze Geräte.

Von der Haptik her ganz schön. Ist zwar relativ dick, aber dadurch liegt es immerhin ordentlich in der Hand. Ansonsten ganz anständig verbaut. Nur die Abdeckung der Kameraabdeckung könnte ein bisschen fester sitzen und auch der Joystick wirkt … na ja … bisschen anfällig. Die Tasten sind ein wenig klein ausgefallen, aber dafür hat das Display mehr Platz zur Verfügung.

Das Display ist Herstück des Handys. Wunderbar groß und gut lesbar. Selbst Videos lasse ich mir darauf gefallen. Die Helligkeit passt sich genauso wie Tastaturbeleuchtung dem Umgebungslicht an.

Die Kamera macht zumindest bei ausreichend Licht gute Bilder. Für den Schnappschuss zwischendurch ist das vollkommen ausreichend. Ersatz für eine Digitalkamera ist das Handy aber nicht. Auch an der Vorderseite befindet sich eine kleine Kamera, die wohl für Videotelefonie gedacht sein soll. Diese überzeugt aber ehr weniger durch gute Bildqualität. Man kann die aber auch als Spiegelersatz nutzen.

Ansonsten gibt es wohl kaum etwas, was es nicht kann. Zumindest wenn man wie ich vorher ein altes 3310 genutzt hat, sind die Möglichkeiten ja quasi unendlich. Da das ganze unter dem Symbian OS läuft, kann man entsprechende Anwendungen installieren. Java-Programme laufen genauso, wenn auch weniger performant.
Meine Lieblingsanwendung ist dieser Tage Nimbuzz, womit ich mobil via diverser IM-Dienste chatten kann. Der Traffic hält sich in Grenzen, sodass man auch ohne Datenpaket gut einige Zeit online sein kann.
Praktisch ist natürlich auch der normale Internetbrowser. Vor allem für Gmail und gelegentlich Twitter, aber bloggen kann ich nun ebenso online (hilfreich dabei: WPhone Plugin). Auch dort hält sich (bei deaktivierten Bildern im Browser) der Traffic in Grenzen.

Konnte das ganze die letzten zwei Tage intensiv auf der CeBIT erproben. Habe mit Nimbuzz, Twitter, Gmail und einigen SMS und kurzen Telefonaten in den zwei Tagen keine 2€ verbraucht1. Das will ich jetzt schon nicht mehr missen.

Allerdings ging nach einem Nachmittag intensiver Telefon- und Internetnutzung der Akku in die Knie. Somit ist der Akku wohl Hauptmanko des Gerätes. Allerdings kann dem mit einem 20€-Zweitakku ja schnell Abhilfe geschaffen werden.

Ein weiteres Manko dürfte die absolut grottige PC-Software sein. Dort braucht man selbst beim Kontakte anlegen einen ständig offenen Taskmanager.

Klar, könnte man auch Wlan und GPS vermissen, aber so hohe Ansprüche stelle ich nicht. Ich bin bisher vollkommen zufrieden mit dem Teil.

  1. Prepaid-Tarif von Congstar: 9ct/min bzw. SMS – 0,34€/MB []