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Das Elend deutscher Synchros – Beispiel 1: The IT Crowd
Es gibt so unzählig viele gute Serien in den USA bzw. in GB. Einige davon schaffen es – teilweise erst viel zu spät – auch nach Deutschland. Doch wird dann oft die Synchronisation bzw. Übersetzung so vergeigt, dass die Serie hierzulande entweder keinen Erfolg verzeichnen kann oder zumindest stark an eigentlicher Qualität einbüßt.
Klar kann nicht jeder das Englische verstehen und es ist ja auch gut und richtig zu versuchen, die Serien auch in Deutschland zu zeigen. Klar kommen die Synchros dabei nie an das Original heran, aber bei vielen Serien ist das ganze doch ganz passabel gelungen. Oft sind es nur andere Stimmen, die nicht ganz zum Schauspieler oder zur Figur passen1, aber dann gibt es auch total Ausfälle. Da hätten wir z.B. „The IT Crowd”.
Neben „Chuck” ist das die Serie für jeden Nerd. Solltet ihr die Serie noch nicht lieben, gibt es im Folgenden2 ein paar Gründe, damit nun zu beginnen.
Spoiler anzeigen ▼
In der deutschen Synchro passen die Stimmen absolut nicht, Akzente fallen weg und die Pointen sind oft nicht einmal vorhanden.
Richtig schlecht wird es, wenn man die deutschen Adaptionen anschaut. „Stromberg” ist zwar klar von „The Office” abgekupfert, aber ist doch was eigenständiges und hat auch seinen eigenen Humor, der im Deutschen funktioniert. Die deutsche Adaption von „The IT Crowd” hingegen ist nur noch peinlich, allein schon aufgrund des Titels „iTeam”. Aber überzeugt euch selbst … hier ein Video, das einen schöne Gegenüberstellung zeigt. Dort stimmt überhaupt nichts mehr.
Man darf Serien gerne übersetzen und Konzepte übernehmen, aber doch nicht so.
| Dieser Beitrag wurde von Patrick am 18. November 2009 um 23:57 veröffentlicht und unter Film & Serie abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |