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Foto
postagram – Echte Postkarten per Android und iOS verschicken
postagram ermöglicht es euch echte Postkarten (die aus Papier, die im analogen Briefkasten landen) per App unter Android und iOS zu verschicken.
Funktioniert folgendermaßen: App installieren, Foto von eurem Handy auswählen, Foto aus Facebook Album laden oder ein neues machen, Foto zuschneiden, persönliche Nachricht schreiben, Empfängeradresse angeben und abschicken.
Die Karte wird dann in den USA gedruckt und international verschickt. Der Spaß kostet 0,99$ pro Karte und muss per Kreditkarte bezahlt werden.

Das eigentliche Foto kann aus der Karte herausgelöst werden und auf der Rückseite steht auch nochmal die Nachricht. Gedruckt wird auf glänzendes Papier mit 300dpi.
Meiner Meinung ist die Idee und Umsetzung klasse. Von überall nach überall persönliche Postkarten verschicken und bedenkt man, dass man die international verschicken kann, sind umgerechnet knapp 70 Cent auch nicht viel. Genau genommen ist das sogar günstiger als normal, da man Urlaubspostkarten auch erst ab 50 Cent bekommt und innerhalb Deutschlands kostet das Verschicken einer Postkarte nochmal 45 Cent.
Da hochauflösend auf glänzendes Papier gedruckt wird, sehen die Fotos wirklich ansprechend aus. Zumindest sofern die Handykamera vorher ein ordentliches Bild produziert hat.
Nachteil ist, dass nur aus den USA versendet wird, was natürlich dazu führt, dass es schon ein bisschen dauert bis die Karte in z.B. deutschen Briefkästen ankommt. Bei meinem Test waren es genau zwei Wochen. Allerdings brauchen normale Urlaubspostkarten aus Spanien auch schon mal so lange.
Der Service ist noch in der Anfangsphase und an einigen Features fehlt es dann doch noch, aber daran wird gearbeitet und der Support ist wirklich gut und schnell.
Momentan gibt es die App nur im US Android-Market, obwohl sie auch international funktioniert. Einfach die .apk laden und installieren.
Getestet habe ich die Android-App. iPhone Besitzer können eventuell noch mit der Instagram Integration etwas anfangen.
A380 in Hannover
Momentan fliegt die Lufthansa mit ihrem neuen Airbus A380-841 „Frankfurt am Main” durch die Gegend, um die Piloten fit zu bekommen und die Flughäfen zu testen. Heute stand unter anderem eine Landung in Hannover an. Da ich momentan ja sowieso nichts zu tun habe und man ja einmal auch aufs Ausschlafen verzichten kann, habe ich mich heute morgen mal auf den Weg zu unserem Flughafen gemacht.
Da natürlich alles umzäunt war und ich nicht wie erprobte Spotter eine Klappleiter zur Hand hatte, sollten sich Fotos eher schwierig gestalten. Hinzu kommt, dass mir noch ein Tele für so etwas fehlt. Aber es ging ja auch ums Gucken und Dabeisein.
Ich war viel zu früh da, aber die Zeit verging dann doch irgendwie bis die Profis gegen 10:40 Uhr die verspätete Maschine gesichtet hatten. Was dann folgte, war schon ziemlich genial. Ein Überflug und darauf eine Kurve, um die Nordbahn aus Richtung Westen zu treffen. Auf dem Weg zur Parkposition auf dem Vorfeld folgte noch die Dusche durch die Flughafenfeuerwehr. Erst im Vorbeifahren fällt auf wie groß diese Maschine wirklich ist.
Gegen 11:45 Uhr gings wieder los Richtung Runway. Im Gegensatz zum Touchdown war die Sicht auf den Start nicht durch Bäume versperrt. Einfach genial wie der Airbus hochzieht und erstaunlich leise von dannen zieht. Hätte wirklich nicht gedacht, dass es so groß und dabei so leise ist.
Ein paar Fotos gibt es in meinem Flickr Set zu sehen.
Fotoausrüstung – Teil 2
Bei meinem ersten Artikel über die neue DSLR stand da ja noch die Kategorie „Was fehlt”, die das Nikkor 35mm f/1.8 und einen externen Blitz enthielt. Beides habe ich nun.
Das Objektiv ist wirklich ziemlich klasse. Allein von der Verarbeitung ist es schon eine etwas andere Welt als die Kitlinse und dank der großen Blende kann man nun auch mal was freistellen und arbeiten, wenn es dunkler ist. Gerade auf der CeBIT konnte ich teilweise nur noch Bilder machen, weil ich die Blende bis 1.8 aufgerissen habe. Denn mit ISO 400-800 war ich bei der D60 eigentlich konstant am Rande des Möglichen.
Allerdings ist der Brennweitenbereich von 35mm (also ca. 50mm umgerechnet auf KB) nicht so wirklich leicht zu handhaben. Um irgendwelche Objektive/Stillleben abzulichten eignet sich der Bereich ganz gut, aber ansonsten könnte die Brennweite ruhig größer sein, da man oft einfach zu weit weg vom Geschehen ist und auch für Porträts wären mind. 50mm wesentlich besser geeignet. Nur bekommt man in diesem Gebiet keine so günstige Linse. Hat man eine Nikon mit AF-Motor, sieht das schon ganz anders aus.
Ein paar Bilder, die mit der Linse entstanden sind, findet ihr auf Flickr. Sind nahezu alle von der CeBIT.
Als Blitz habe ich jetzt vor kurzem den Metz 48 AF-1 ergattern können. Ziemlich schönes Teil, das dem teurem Nikon SB-600 wohl in kaum einer Sache nachstehen dürfte. Dazu habe ich mir dann noch zwei Sätze Sanyo Eneloop Akkus und ein ordentliche Ladegerät gegönnt.
Bis jetzt bin ich aber noch kaum dazu gekommen mit Blitz zu photographieren, sodass weitere Erfahrungen ein anders Mal folgen müssen.
Mit Neuanschaffungen kommen aber natürlich auch wieder neue Probleme … Das Platzproblem in meiner Kameratasche habe ich so gelöst, dass ich sie durch das nächst größere Modell ersetzt habe. Nun ist es eine Crumpler Pretty Boy 7500, die Platz für Kamera, Blitz und das zusätzliche Objektiv bietet.
Ein weiteres Problem habe ich bemerkt, als ich auf Test-Tour mit dem Blitz gegangen bin: Die D60 ist einfach zu klein, um sie mit dem schweren Blitz noch angenehm halten zu können. Also habe ich auf ebay noch einen Batteriegriff ersteigert, der die Sache nun sehr viel handlicher gestaltet.
Was jetzt noch fehlt …
Ja, … ein schönes Ultraweitwinkel, was lichstärkeres statt der Kitlinse. Wäre schon nicht schlecht …, aber momentan reicht mir das, was ich habe.
Wunsch wäre jetzt eigentlich die Nikon D90. Damit hätte man eine größere, besser zu handhabende Kamera, die bei ISO800 noch nicht so dermaßen rauscht. Außerdem könnte man sich günstigere Objektive (ohne AF-Motor) zulegen, ich könnte meinen Blitz drahtlos auslösen und es gibt richtige Batteriegriffe. Da zeigen sich dann eben doch die Grenzen der Einsteigerkameras. Nur mache ich momentan einfach zu wenige Bilder, als dass sich solch ein Kauf auch nur irgendwie rechtfertigen würde.
Mein neues Spielzeug von Nikon
Im Sommer habe ich mir endlich eine neue Kamera gegönnt. Meine alte kompakte Casio (Z-55) war und ist zwar noch top in Schuss, aber die Möglichkeiten sind da doch ziemlich begrenzt. Ich weiß noch, wie ich bei diesem Foto die Linse zuhalten musste, um die Belichtungszeit hochzutreiben. Außerdem hat das gute Stück ein Alu-Gehäuse und einen (winzigen) optischen Sucher. Aber eben auch extremes (Farb-)Rauschen ab ISO 100.
Die neue heißt nun Nikon D60. Gekauft zusammen mit dem 18-55mm VR Kit-Objektiv. Die Entscheidung für diese Kamera hat sich ganz schön hingezogen und problematisch war vor allem die Tatsache, dass es keinen Laden hier gab, der mal alle in Frage kommenden Modelle zum Anfassen da hatte. Letztlich war es dann in etwa so: Canon zu teuer, Olympus mit zu kleinem Sucher und abartig teuren Objektiven, Sony und Pentax … irgendwie nicht so richtig was dabei. Also Nikon mit der D60, die zum damaligen Zeitpunkt eigentlich schon das Feld für die neuere D3000 räumte.
