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Weniger grau – mehr Lena.
Wenn ich dann wieder wach bin, wird man wohl kaum noch dem Lena-Thema entweichen können, da diese ja eben mal so nach was-weiß-ich-wie-viel Jahren den Eurovision Songtest1 gewonnen hat. Aber eigentlich ist mir das so ziemlich egal. Trotzdem hier ein kleiner Artikel, der aber in eine etwas andere Richtung geht, da “Gewonnen!” und “Lena findets geil, kann es aber noch nicht glauben.” irgendwie eher weniger erwähnenswert ist. Auch dieses Gerede über Verliebtheit und Natürlichkeit ist irgendwie ausgelutscht2.
Viel interessanter finde ich die Tatsache, dass erst ein Raab von ProSieben kommen muss, damit Deutschland mit etwas Vernünftigem antritt und dabei schon in den vorausgegangenen Shows RTL mit seinem Casting-Mist alt aussehen lässt.
Dass das Lena-Raab-Team danach weiter die Boulevard-Medien … owned … ist umso besser.
Auch ist es schön, dass Hannover vielleicht wieder etwas bekannter wird und sein Image ein wenig aufpolieren kann. Immer noch ein ziemlich lahme und graue Stadt – dafür jetzt mit Lena. Dass der NDR trotz der großen Party hier in Hannover aus Hamburg sendet, zeigt leider nur, wie kleinkariert die Verantwortlichen dort sein müssen. Das hätte man hier gerade stimmungsmäßig viel besser aufziehen können.
Lena müsste eigentlich momentan genau wie ich auf die Abiturergebnisse warten. Wie muss das wohl sein, Abitur zu bekommen und zwischendrin den Songcontest und ein paar Millionen gewonnen zu haben?
Ich wette mal, dass da noch einiges an Musik von „unserer” – wie es bescheuerter Weise ja immer geschrieben wird – Lena kommen wird. „Sattelite” ist in meinen Augen nicht so der Hammer und auch das Album wollte mir beim Amazon-Probehören nicht wirklich gefallen. Ich denke, dass das nächste Album schöner wird, wenn auch die Zeit da ist, um es ordentlich zu produzieren. Bis dahin bleibt wohl ihre „Foundations” Interpretation mein Lieblingssong.
2010 – Zwanzig Zehn
Fast eine ganze Woche haben wir nun schon ein neues Jahr. 2010. Einen Jahresrückblick spare ich mir, da es die erstens an jeder Ecke gab und außerdem recht wenig interessant sind. Was jetzt wirklich interessiert ist doch, was dieses Jahr so passiert.
So richtig gut los ging das Jahr jedenfalls noch nicht. In den Ferien musste ich ja eigentlich für das Vorabi lernen, aber dank mangelnder Motivation war das größtenteils bloße Zeitverschwendung. Silvesterpläne habe ich vergessen zu machen, sodass es so ziemlich lahm war. Aber Silvester wird ja eh überbewertet.
Was ich sonst so dieses Jahr treiben werde, steht eigentlich schon fest: Lernen, lernen, lernen, … lernen, Abitur, Bundeswehr. Ich glaube kaum, dass das irgendwie spaßig wird.
Aber man muss ja auch ein bisschen positiv denken und deshalb mal ein paar kleine Highlights der nächsten Tage, Wochen, Monate:
