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Fotoausrüstung – Teil 2
Bei meinem ersten Artikel über die neue DSLR stand da ja noch die Kategorie „Was fehlt”, die das Nikkor 35mm f/1.8 und einen externen Blitz enthielt. Beides habe ich nun.
Das Objektiv ist wirklich ziemlich klasse. Allein von der Verarbeitung ist es schon eine etwas andere Welt als die Kitlinse und dank der großen Blende kann man nun auch mal was freistellen und arbeiten, wenn es dunkler ist. Gerade auf der CeBIT konnte ich teilweise nur noch Bilder machen, weil ich die Blende bis 1.8 aufgerissen habe. Denn mit ISO 400-800 war ich bei der D60 eigentlich konstant am Rande des Möglichen.
Allerdings ist der Brennweitenbereich von 35mm (also ca. 50mm umgerechnet auf KB) nicht so wirklich leicht zu handhaben. Um irgendwelche Objektive/Stillleben abzulichten eignet sich der Bereich ganz gut, aber ansonsten könnte die Brennweite ruhig größer sein, da man oft einfach zu weit weg vom Geschehen ist und auch für Porträts wären mind. 50mm wesentlich besser geeignet. Nur bekommt man in diesem Gebiet keine so günstige Linse. Hat man eine Nikon mit AF-Motor, sieht das schon ganz anders aus.
Ein paar Bilder, die mit der Linse entstanden sind, findet ihr auf Flickr. Sind nahezu alle von der CeBIT.
Als Blitz habe ich jetzt vor kurzem den Metz 48 AF-1 ergattern können. Ziemlich schönes Teil, das dem teurem Nikon SB-600 wohl in kaum einer Sache nachstehen dürfte. Dazu habe ich mir dann noch zwei Sätze Sanyo Eneloop Akkus und ein ordentliche Ladegerät gegönnt.
Bis jetzt bin ich aber noch kaum dazu gekommen mit Blitz zu photographieren, sodass weitere Erfahrungen ein anders Mal folgen müssen.
Mit Neuanschaffungen kommen aber natürlich auch wieder neue Probleme … Das Platzproblem in meiner Kameratasche habe ich so gelöst, dass ich sie durch das nächst größere Modell ersetzt habe. Nun ist es eine Crumpler Pretty Boy 7500, die Platz für Kamera, Blitz und das zusätzliche Objektiv bietet.
Ein weiteres Problem habe ich bemerkt, als ich auf Test-Tour mit dem Blitz gegangen bin: Die D60 ist einfach zu klein, um sie mit dem schweren Blitz noch angenehm halten zu können. Also habe ich auf ebay noch einen Batteriegriff ersteigert, der die Sache nun sehr viel handlicher gestaltet.
Was jetzt noch fehlt …
Ja, … ein schönes Ultraweitwinkel, was lichstärkeres statt der Kitlinse. Wäre schon nicht schlecht …, aber momentan reicht mir das, was ich habe.
Wunsch wäre jetzt eigentlich die Nikon D90. Damit hätte man eine größere, besser zu handhabende Kamera, die bei ISO800 noch nicht so dermaßen rauscht. Außerdem könnte man sich günstigere Objektive (ohne AF-Motor) zulegen, ich könnte meinen Blitz drahtlos auslösen und es gibt richtige Batteriegriffe. Da zeigen sich dann eben doch die Grenzen der Einsteigerkameras. Nur mache ich momentan einfach zu wenige Bilder, als dass sich solch ein Kauf auch nur irgendwie rechtfertigen würde.
2010 – Zwanzig Zehn
Fast eine ganze Woche haben wir nun schon ein neues Jahr. 2010. Einen Jahresrückblick spare ich mir, da es die erstens an jeder Ecke gab und außerdem recht wenig interessant sind. Was jetzt wirklich interessiert ist doch, was dieses Jahr so passiert.
So richtig gut los ging das Jahr jedenfalls noch nicht. In den Ferien musste ich ja eigentlich für das Vorabi lernen, aber dank mangelnder Motivation war das größtenteils bloße Zeitverschwendung. Silvesterpläne habe ich vergessen zu machen, sodass es so ziemlich lahm war. Aber Silvester wird ja eh überbewertet.
Was ich sonst so dieses Jahr treiben werde, steht eigentlich schon fest: Lernen, lernen, lernen, … lernen, Abitur, Bundeswehr. Ich glaube kaum, dass das irgendwie spaßig wird.
Aber man muss ja auch ein bisschen positiv denken und deshalb mal ein paar kleine Highlights der nächsten Tage, Wochen, Monate:
Flickr & Snapfish: Testbericht
Seit ein paar Wochen kooperiert Flickr nun mit Snapfish, einem Druckservice von HP. Meine Begeisterung hält sich da aber in Grenzen, da die Umsetzung seitens Flickr genauso fragwürdig ist wie Snapfish selbst.
Flickr soll für User mit Pro-Account komplett werbefrei sein. Das wird zumindest behauptet. Die Realität ist, dass man auf der Startseite eine Werbung für Snapfish sieht und bei jedem Foto, das man drucken darf, ein hervorgehobener Button für den Druckservice platziert ist. Warum dieser Button markiert werden muss und warum das auf der Startseite keine Werbung ist, kann vermutlich niemand erklären, aber Flickr sagt, es wäre keine.
Printing is considered a core functionality of the site. As such, the printing module on the home page is providing information about that functionality, which is why we do not consider it to be advertising. we don’t view Snapfish as an advertiser and that is why it’s not excluded from the Pro offering.
Wie lächerlich diese Aussage ist, kann man hier sehr schön sehen.
Die Feedback Foren sind voll von Beschwerden, die in diese Richtung abzielen. Hinzu kommt, dass die alten Druckanbieter in den „Apps Garden” verbannt wurden, wo man sie nur noch mit Mühe finden kann. Die Kooperationen mit anderen Anbietern wurde einfach schlagartig beendet. Ohne Kommentar versteht sich. Flickr freut sich angeblich über Feedback und man soll dieses fleißig abgeben. Aber es interessiert dort keinen und landet vermutlich gleich in Ablage P.
Da man ein paar gratis Aufnahmen bestellen konnte und ich eh Abzüge von einigen Bildern haben wollte, habe ich Snapfish gleich mal getestet und bin enttäuscht. Der Import der Bilder von Flickr hat auch nach dem dritten Versuch nicht vollständig funktioniert, die Website selbst ist einfach nur grottig und hat auch erst im zweiten Anlauf meinen Bestellprozess zu Ende durchgeführt. Intuitiv und einfach ist da nichts.
Die Lieferung der Bilder ging ziemlich flott, innerhalb von glaube ich drei Tagen waren die Abzüge hier.
Farblich waren die Abzüge zum größten Teil recht überzeugend aber leider nicht durchgehend von guter Qualität. Einige Bilder sind deutlich zu flau. Sieht aus als ob da die Farbe langsam weniger wurde …
Auf einigen Bilder sind kleinere Macken, z.B. weiße Punkte, zu finden. Das muss auch wirklich nicht sein und stört teilweise den Gesamteindruck. Genauso wie die Tatsache, dass die Bilder völlig unsortiert im Umschlag liegen. Man könnte die ja zumindest in der Reihenfolge des auf Snapfish erstellten Albums sortieren.
Fazit: Die Bildqualität der Abzüge ist gut, aber sie weisen stellenweise Fehler auf. Der Import von Flickr ist praktisch, aber funktioniert genauso schlecht wie die das Shopsystem bei Snapfish. Daher und da Flickr mit der Werbung einfach nur unverschämt handelt, würde ich zu einem anderen Druckservice raten.
Mein neues Spielzeug von Nikon
Im Sommer habe ich mir endlich eine neue Kamera gegönnt. Meine alte kompakte Casio (Z-55) war und ist zwar noch top in Schuss, aber die Möglichkeiten sind da doch ziemlich begrenzt. Ich weiß noch, wie ich bei diesem Foto die Linse zuhalten musste, um die Belichtungszeit hochzutreiben. Außerdem hat das gute Stück ein Alu-Gehäuse und einen (winzigen) optischen Sucher. Aber eben auch extremes (Farb-)Rauschen ab ISO 100.
Die neue heißt nun Nikon D60. Gekauft zusammen mit dem 18-55mm VR Kit-Objektiv. Die Entscheidung für diese Kamera hat sich ganz schön hingezogen und problematisch war vor allem die Tatsache, dass es keinen Laden hier gab, der mal alle in Frage kommenden Modelle zum Anfassen da hatte. Letztlich war es dann in etwa so: Canon zu teuer, Olympus mit zu kleinem Sucher und abartig teuren Objektiven, Sony und Pentax … irgendwie nicht so richtig was dabei. Also Nikon mit der D60, die zum damaligen Zeitpunkt eigentlich schon das Feld für die neuere D3000 räumte.